Nun bin ich schon seit ein paar Tagen wieder in Bremen. Dieses blog hat somit seinen Dienst getan und wird wohl nicht weiter gefüttert werden. Ich möchte mich bei allen, die mir die Zeit in Budapest ermöglicht haben bedanken, ihr wisst schon wenn ihr gemeint seid! Szia, Szervus és a viszontlátásra!
Heute ist mein letzter Tag hier in Budapest. Gerade bin ich dabei meine Sachen zusammen zu sammeln und in meinen Koffer zu packen. Ich hoffe es passt alles! Mein restliches ungarisches Geld habe ich zurückgetauscht, das Kleingeld verschenkt und mich im Grunde von allen verabschiedet. Morgen um diese Zeit werde ich fast wieder in Bremen sein. Auf ein Resumé über das letzte halbe Jahr werde ich hier verzichten! Man sieht sich in Bremen!
Gestern war ich noch einmal in den Budaer Bergen. Es war kaum zu glauben, aber dort oben lag tatsächlich eine Menge Schnee. Geschneit hat es hier in der Stadt ja auch, aber für weiße Strassen und Plätze hatte es leider nicht gereicht.
Heute habe ich trotz Regenwetters einen Ausflug nach Vác, einem kleinem Städtchen am linken Ufer des Donauknies, gewagt. Natürlich hat es ausgerechnet während meines Spazierganges am Fluss angefangen zu regnen, aber es war auch so sehr nett. Leider gab es im ganzen Stadtzentrum kein einziges Café, Restaurant oder Imbissbude, in die ich mich getraut hätte. Wenn überhaupt etwas geöffnet hatte war es eine Eckkneipe und das waren die von der wirklich “eckigen” Sorte, falls ihr versteht was ich meine. Dafür habe ich für die 40km mit dem Bummelzug hin und zurück nur 240 Forint bezahlt, also noch nicht mal einen Euro.
Zurück in Budapest habe ich dann im Dupla mein erste(!) ungarische Gulaschsuppe gegessen! Sehr schmackhaft, ich frage mich warum ich vorher nie dazu gekommen bin.
Der Sonnenuntergang über den Budaer Bergen ist vom Burgberg aus besonders schön zu beobachten. Doch wie konnte ich vergessen, dass heute Sonntag ist und es dort oben von Touristen nur so wimmelt. Riesige Reisegruppen schoben sich durch die Gassen, zum Glück jedoch in entgegengesetzte Richtung. Ein japanischer Reisbegleiter trug einen Lautsprecher um seinen Hals, der mit dem Headset auf seinem Kopf verbunden war - drahtlos versteht sich
Der gestrige Abend war wieder einmal gefüllt mit Überraschungen. Zunächst mit einer Budapesterin und einer in Ungarn lebenden Rumänin über die EU und deren Osterweiterung gesprochen um dann anschließend mit beiden und einigen anderen auf einer electronic Party im neuem WestBalkan, eine zu einem recht angenehmen Club umfunktionierten Bauruine, zu landen. Eigentlich war man doch nur auf ein Bier verabredet…